„Wir sind noch bis zum 1. Mai mit den Aufbauarbeiten beschäftigt“, sagt MediaNewsBlog-Autor Kaspar Koller. Die Ausrichtung des neuen Webportals ist schon deutlich erkennbar. Koller: „MediaNewsBlog“ – steht für Informationen aus Medien, Journalismus und Kommunikation. 

Das deutschsprachige Portal richtet sich an Medienschaffende im deutschsprachigen Europa und darüber hinaus.

Das Informationsportal „MediaNewsBlog“ nimmt Teil am Geschehen der deutschsprachigen Medienlandschaft aus rein journalistischem Blickwinkel.

MediaNewsBlog publiziert und vernetzt Beiträge, Dokumentationen, Debatten- und Video-Beiträge.

MediaNewsBlog ist ein neues Produkt von #JournalistBlog und damit ebenfalls keine Plattform „mit der Zielrichtung Geld zu verdienen“, sagt Kaspar Koller. Der Journalist engagiert sich für die „über alles stehende Zielsetzung, etwas für den guten Journalismus zu tun“. Was unterscheidet aber die rein äußerlich kaum zu unterscheidenden Medienportale?

MediaNewsBlog konzentriert sich im Gegensatz zu #JournalistBlog mehr auf Informationen aus dem Arbeitsalltag der Medien und Journalistinnen/Journalisten. Ist aber weniger eine Bühne für den politischen Journalismus. „Bis jetzt nicht, sagt der Münchener Journalist Kaspar Koller. „Und wenn überhaupt, dann gehts gelegentlich mal in die medienpolitische Richtung“. Aber „wirklich nur, wenn am Thema kein Journalist vorbei schauen kann.“

Wird sich MediaNewsBlog an der öffentlichen Debatte über die „Krise im Journalismus“ beschäftigen?

„Dazu ein klares  »Nein«. Wir glauben nicht, dass »der Journalismus« in einer Krise steckt. Im Gegenteil. Nie war es spannender als in diesen Zeiten, Journalistin/Journalist sein zu dürfen.“

„Denn unsere Arbeit ist – auch dank der digitalen Medien – um ein Vielfaches interessanter geworden. Die Möglichkeiten, zu publizieren ebenfalls.“

Journalistinnen/Journalisten arbeiten heute in Teams zusammen. Die meisten als Freie. Über Redaktionsgrenzen hinweg. Kaspar Koller wundert sich über Kolleginnen und Kollegen, die sich „am sogenannten Krisen-Journalismus abarbeiten“. „Der Journalismus passe heute in keine Schublade und das sei gut so. „Das gilt auch für die unterschiedlichsten Begrifflichkeiten. Wir sollten uns viel weniger mit uns selbst beschäftigen.“ Gute Journalisten hätten nämlich gar keine Zeit, um über in den unterschiedlichsten Medien über ihren Berufsstand zu reflektieren.

In wenigen Wochen – so das Redaktionsziel – soll man erkennen können, wohin die Reise geht. Es gibt ihn ja beispielsweise auch schon, den „Medienjournalismus“.

„Wir erfinden das Rad nicht neu, möchten aber individuelle Akzente setzen.“

Kaspar Koller sagt „nur so aus dem Bauch heraus“, dass es „gut ist, wenn wir sachlich ausgewogen und gut dokumentiert der an Medien interessierten Öffentlichkeit mehr als nur einen Blick hinter die Kulissen gestatten. Journalismus ist eine Herausforderung, der sich täglich Tausende von Kolleginnen und Kollegen stellen. Immer im Bemühen, qualitativ wertvollen – weil ausgewogenen – Journalismus zu bieten.“

Im Internet sind wir unter dieser Adresse erreichbar (bitte achten Sie auf die Schreibweise – mit Bindestrichen – Media-News-Blog.de):

www.media-news-blog.de

Knut Kuckel

Journalist (Radiojournalismus). Berufliche Stationen: Belgischer Rundfunk (BRF), Südwestrundfunk, SWR, Hessischer Rundfunk (hr).
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