Ingrid Brodnig über Hass im Netz: „Internet wird zum Zerrspiegel“

Das Buch deckt die Mechanismen auf, die es den Trollen im Internet so einfach machen.

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Wir leben in zornigen Zeiten: Hasskommentare, Lügengeschichten und Hetze verdrängen im Netz sachliche Wortmeldungen. Die digitale Debatte hat sich radikalisiert, ein respektvoller Austausch scheint unmöglich. Dabei sollte das Internet doch ein Medium der Aufk­lärung sein: Höchste Zeit, das Netz zurückzuerobern. 

Das Buch deckt die Mechanismen auf, die es den Trollen im Internet so einfach machen. Es zeigt die Tricks der Fälscher, die gezielt Unwahrheiten verbreiten, sowie die Rhetorik von Hassgruppen, um Diskussionen eskalieren zu lassen. Damit die Aggression im Netz nicht sprachlos macht, werden konkrete Tipps und Strategien geliefert: Wie kann man auf untergriffige Rhetorik, Trolling oder Shitstorms reagieren? Wie entlarvt man Falschmeldungen oder Halbwahrheiten möglichst schnell? Was tun, wenn man im Netz mit Cybermobbing konfrontiert wird? Denn: Wir sind den Rüpeln, Hetzern und Hassgruppen nicht hilflos ausgeliefert – die Gegenwehr ist gar nicht so schwer.

Ingrid Brodnig, Brandstätter Verlag, WienDie Autorin:
Ingrid Brodnig behagt die Tonalität im Netz nicht. Als Medienredakteurin des Nachrichtenmagazins profil und Autorin plädiert sie für eine sachliche digitale Diskussionskultur. Sie wünscht sich ein Internet, in dem Argumente Vorrang haben – und differenzierte Stimmen mehr Gehör finden.

Ingrid Brodnig, Hass im Netz, Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können.
Das Buch zur Stunde zum Thema Hass und Hetze im Netz. Konkrete Tipps und Strategien: Wie schützt man sich vor der digitalen Hasskultur?
ISBN978-3-7106-0035-7
Format 13,5 x 21 cm, Seiten 232, Einband Broschur
Brandstätter Verlag, Wien

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